Homöopathisch lassen sich im menschlichen Organismus Eigenregulationen anregen, die von der Natur für das gesunde Funktionieren vorgesehen sind. So kann man die natürliche Fruchtbarkeit positiv beeinflussen, sie aber homöopathisch nicht unterdrücken.
Werdende Mütter können gegen ihre Beschwerden ohne Besorgnis homöopathische Arzneien nehmen: durch die hohe Verdünnung wird das Kind in ihrem Leibe nicht geschädigt; da im Kind auch nicht die Symptomatik der Mutter vorliegt, sagt ihm das arzneiliche Signal nichts und geschieht auch nichts.
Menschen kommen nicht als ein unbeschriebenes Blatt zur Welt, sondern haben neben dem genetischen Erbe ihrer Vorfahren auch deren
Krankheitsanfälligkeit in unterschiedlichem Maße mitbekommen. Hahnemann spricht da vom Miasma. Homöopathische Ärzte haben werdenden Müttern
den Rat erteilt, in der zweiten Hälfte der ersten (oder auch einer späteren) Schwangerschaft mit vier Wochen Abstand je eine Einzelgabe der
folgenden Nosoden (Nosos ist das griechische Wort für Krankheit) morgens nüchtern einzunehmen:
Tuberculinum D200,
Medorrhinum D200,
Luesinum D200
und zum Schluss Sulfur D30.
Man erhofft sich dadurch ein gesunderes Kind, das weniger krankheitsanfällig ist. Wie man die Wirkung nachweisen will, kann ich nicht sagen.
Ich gebe nur eine Empfehlung weiter.
Übelkeit
Mein verehrter Lehrer Voisin rät, alle zwei Wochen eine Einzeldosis von
Ignatia D30 (überempfindliche Frauen) oder Sepia D30
(niedergeschlagene Frauen) zu nehmen.
Wenn die Übelkeit morgens schon vor dem Aufstehen da ist:
Gossypium D10 morgens 1 Gabe, die bis zu stündlich wiederholt werden kann.
Wenn (Küchen-)Gerüche die Übelkeit hervorrufen:
Sepia D30 morgens und abends 1 Gabe.
Wenn die Übelkeit durch Bewegung schlimmer wird:
Symphoricarpus D10 bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Wenn die Übelkeit vom Essen schlimmer wird:
Apomorphinum D12 kurze Zeit vor jedem Essen 1 Gabe.
Bei starkem Speichelfluss:
Granatum D10 bis zu viertelstündlich 1 Gabe.
Bei Überempfindlichkeit gegen Gerüche, besonders in der Küche:
Colchicum D30 bei Beschwerden bis zu stündlich 1 Gabe.
Ekel vor gewissen Speisen: Sepia D30 morgens 1 Gabe.
Kreuz- und Rückenschmerzen
Gegen Ende der Schwangerschaft, schlimmer beim Gehen, besonders treppab:
Aesculus D10 dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
Schmerzen besonders beim Stehen oder Knien, besser wenn man das Kreuz gegen ein hartes Widerlager presst:
Sepia D12 morgens und evtl. auch abends 1 Gabe.
Wenn die Lockerung des Beckenrings das Gehen erschwert:
Murex D12 morgens und abends 1 Gabe.
Schmerzen der Bauchwand
durch lebhafte Kindsbewegungen:
Arnica D10 morgens und abends 1 Gabe, kann bis zu stündlich wiederholt werden.
durch Überdehnung der Muskulatur (Zwillinge!) oder infolge Berührung:
Bellis D6 bis zu viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Stimmungslage gedrückt; Niedergeschlagenheit, Depressivität
mit körperlicher Schwäche; Ablenkung und Tätigkeit bessern:
Helonias D12 morgens 1 Gabe.
mit Reizbarkeit und Abneigung gegen Gesellschaft, Gleichgültigkeit:
Sepia D30 morgens 1 Gabe.
mit Ängstlichkeit:
Veratrum album D30 morgens 1 Gabe.
mit großer Angst, es könne mit der Schwangerschaft schief gehen:
Cimicifuga D30 morgens 1 Gabe.
Verstopfung
mit großem, hartem Stuhl:
Collinsonia D10 morgens und abends 1 Gabe.
mit kleinknolligen Stühlen:
Hydrastis D10 morgens und abends 1 Gabe.
Haemorrhoiden, die schmerzen oder bluten: Collinsonia D10 bis zu viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Reizblase mit häufigem Harndrang: Eupatorium purpureum D6 bei Beschwerden bis zu stündlich 1 Gabe.
Wadenkrämpfe: Viburnum opulus D10 abends vor dem Schlafengehen 1 Gabe, kann stündlich wiederholt werden, oder Cuprum arsenicosum D12, ebenso zu nehmen.
Kurzatmigkeit: Viola odorata D6 dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe, bei Bedarf auch öfter.
Gesteigerte sexuelle Erregung: Murex D12 abends und evtl. morgens 1 Gabe.
Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft: Sumbulus D6 bis zu viertelstündlich vor dem Schlafen 1 Gabe.
Vorzeitige Wehen (drohende Frühgeburt):
bei krampfhafter Wehentätigkeit, die vorn in die Oberschenkel ausstrahlt:
Viburnum opulus D12 bis dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
wenn Geburtswehen vorzeitig einsetzen:
Caulophyllum D12 oder D15 bis zu stündlich 1 Gabe.
Krampfadern
sind erweiterte Venen im Bereich der Beine und an den Schamlippen. In der Schwangerschaft bilden sie sich durch hormonellen Einfluss und durch
den vom Kinde erschwerten venösen Rückfluss besonders rasch und stark aus. Vorbeugen durch Stütz-Strumpfhosen etwa ab dem 5. Monat (16. Woche)
ist leichter als sie wieder zu heilen, da die ausgeleierten Venen ihre Jugendfrische leider nicht zurückerhalten. Siehe auch: Venöse Durchblutungsstörungen.
Wenn Krampfadern in der Schwangerschaft schmerzen:
Millefolium D6 dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
Die letzten drei Wochen vor dem Termin sollte man Caulophyllum D6 morgens 1 Gabe nehmen, Zwei Wochen vor dem Termin zusätzlich: Arnica D10 abends 1 Gabe.
Während der Geburt sind angezeigt:
Bei schmerzhaften Wehen und rigidem Muttermund, sodass die Geburt nicht recht vorankommt:
Cimicifuga D6 etwa halbstündlich 1 Gabe.
Bei schwachen Wehen:
Caulophyllum D6 etwa halbstündlich 1 Gabe.
Gegen die Wehenschmerzen:
mit Aufgeregtheit, Reizbarkeit, Schmerzen sind unerträglich:
Chamomilla D10 bis zu viertelstündlich 1 Gabe.
mit allgemeiner Überempfindlichkeit besonders gegen Schmerzen:
Coffea D12 bis zu viertelstündlich 1 Gabe.
wenn die Wehen besonders im Kreuz wehtun und Druck gegen die Lenden bessert:
Kalium carbonicum D10 bis zu viertelstündlich 1 Gabe.
wenn in der Austreibungsphase Stuhldrang auftritt, das Kind aber nicht vorankommt:
Nux vomica D6 alle paar Minuten 1 Gabe.
Bei Schwäche mit Kreuzschmerzen und Schweißausbrüchen bei Bewegung:
Kalium carbonicum D10 viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Schmerezhafte Nachwehen:
Cimicifuga D10 bis zu stündlich 1 Gabe.
Bei Schmerzen in der Gebärmutter und im Rücken:
Caulophyllum D12 viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Bei Schmerzen in der Gebärmutter und Bauchwand:
Bellis D6 viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Bei Schwäche durch den Blutverlust und durch das Stillen
China D10 dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
Bei Verstopfung siehe dort; besonders oft wirksam ist:
Collinsonia D10, oder Ruta D6 dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
Bei Darmvorfall Reposition (Zurückbringen) und:
Podophyllum D10 viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Gegen den Haarausfall:
Sepia D12 abends vor dem Schlafengehen 1 Gabe.
Gegen die Schlaffheit der Bauchdecken und die Tendenz zur Gebärmuttersenkung:
Sepia D10 morgens und abends 1 Gabe.
Zur Förderung der Milchbildung:
Ricinus D6 eine halbe Stunde vor dem Anlegen 1 Gabe; aufhören, wenn es zu Übelkeit oder Erbrechen führt; oder bei nervösen Frauen mit
kleinen, berührungsempfindlichen Brüsten:
Asa foetida D6 eine halbe Stunde vor dem Anlegen 1 Gabe.
Bei übermäßigem Milchfluss:
Lac caninum D10 morgens und abends 1 Gabe.
Zum Abstillen:
Pulsatilla D30 eine Einzelgabe, sowie
Lac caninum D10 morgens 1 Gabe und
Calcium carbonicum D10 abends 1 Gabe.
Bei wehenartig wiederkehrenden Krampfschmerzen schon bevor die Blutung einsetzt. Man krümmt sich vor Schmerz. Wärme tut gut:
Magnesium phosphoricum D12 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei wehenartig wiederkehrenden Krampfschmerzen erst sobald die Blutung einsetzt. Man krümmt sich vor Schmerz. Wärme tut gut:
Colocynthis D12 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei wehenartig wiederkehrenden Krampfschmerzen, die in die Schenkel oder in das Becken ausstrahlen. Frieren. Schwache Blutung:
Caulophyllum D10 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Für nervöse Frauen mit oft verspäteter, schwacher und kurzer Blutung. Jede Bewegung verschlimmert die Schmerzen:
Viburnum opulus D10 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei oft zu bald wiederkehrender, starker und lang anhaltender Blutung von leuchtend rotem Blut mit dunklen Gerinnseln. Stechende Schmerzen
ziehen zum Leib und Rücken. Frische Luft tut gut, Wärme nicht:
Sabina D10 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei schlechter, oft aggressiver Stimmung vor der starken, dunkelroten Blutung, die mit Klumpfen durchsetzt ist. Nervosität, Ruhe bessert
nicht:
Magnesium muriaticum morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei starker, oft verfrüht wiederkehrender Regel. Neben den Schmerzen starke Allgemeinbeschwerden mit Blässe, Kälte, kaltem Schweiß
(auffällig auf der Stirn) und Übelkeit. Besserung durch Wärme, Verschlimmerung durch Bewegung:
Veratrum album D10 morgens und bei Bedarf bis zu viertelstündlich 1 Gabe.
Bei unregelmäßiger und kurzer Blutung und lebhaftem Reflexverhalten:
Viburnum prunifolium D12 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei allgemeiner Überempfindlichkeit, die sich vor und während der Regel verstärkt, während sich etwaige psychische Probleme vermindern:
Cimicifuga D12 bis D30 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei dunklem, klumpigem Blut und Verstärkung der auch sonst spürbaren allgemeinen Reizbarkeit, die Schmerzen schlecht erträgt:
Chamomilla D12 bis D30 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Bei schwarzem, geronnenem Blut. Nach der Regel Gefühl, als käme sie zurück:
Platina D12 morgens und bei Bedarf bis zu zweistündlich 1 Gabe.
Bei starker Blutung mit schmerzhaft geblähtem Bauch und allgemeiner Schwäche:
Cocculus D12 morgens und bei Bedarf bis zu halbstündlich 1 Gabe.
Es lohnt sich ein längerer Versuch mit: Senecio D6 oder D10 morgens und abends 1 Gabe.
Hier ist nicht die Rede von Zwischenblutungen, sondern von abnormaler Blutmenge bei der Menstruation im normalen Zyklus. Das Vorliegen einer Geschwulst (häufig und gutartig das Myom, nicht so häufig bösartige Krebsgeschwülste) sollten ärztlich ausgeschlossen sein, bevor man sich an eine Selbstmedikation begibt.
Hypermenorrhoe im jugendlichen Alter:
(Die Arzneien sollten nicht nur während der Regel genommen werden).
Appetitlose, magere Mädchen:
Calcium phosphoricum D10 morgens 1 Gabe.
Trotz gutem Appetit magere Mädchen
Natrium muriaticum D12 morgens 1 Gabe.
Bei allgemeiner venöser Schwäche (bläulich-rote Haut, Kälte):
Carbo vegetabilis D12 bis zu dreimal täglich vor dem Essen 1 Gabe.
Bei sexuell frühreifen Mädchen von affektiertem Gehabe:
Origanum D12 morgens 1 Gabe.
Bei sexuell frühreifen, phlegmatisch-sinnlichen Mädchen:
Murex D12 morgens 1 Gabe.
Hypermenorrhoe bei der reifen Frau:
Die homöopathische Behandlung erfolgt zweckmäßig während der Regelblutung.
Regelblut flüssig, hellrot; oft mit Blasenreizung:
Erigeron D10 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut flüssig, hellrot, Blutung zu früh und langdauernd:
Trillium pendulans D10 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut mit Klumpen, hellrot, bei vollblütigen Frauen:
Arnica D12 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut hellrot mit Klumpen, Blutung bei Bewegung stärker:
Sabina D12 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut dunkel und klumpig, mit Kreuzschmerz, vor dem Bluten auffällig reizbare Frau, oft verstopft:
Magnesium muriaticum D12 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut klumpig und dunkel, bei niedergeschlagener (depressiver) Frau:
Ustilago D10 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Regelblut dunkel und klumpig; die gewöhnliche Reizbarkeit und Verspannung (im Nacken!) ist während der Regel verschlimmert:
Cimicifuga D30 morgens und abends 1 Gabe.
Homöopathische Therapie
(unabhängig vom Charakter des Regelblutes):
Wenn die Frau überempfindlich ist gegen Kummer und Sorgen:
Ambra D15 morgens und abends 1 Gabe.
Wenn Reizbarkeit und schlechte Laune sich vor und während der Regel verschlimmert:
Chamomilla D30 morgens und abends und bis zu stündlich 1 Gabe.
Wenn erregte und depressive Phasen sich abwechseln. Im dunklen Regelblut fadenziehende Gerinnsel:
Crocus D12 morgens und bis zu stündlich 1 Gabe.
Wenn widersprüchliche oder paradoxe Reaktionen erfolgen. Regelblut schwärzlich und übel riechend:
Ignatia D30 morgens und abends und bis zu stündlich 1 Gabe.
Unbefriedigte, betont selbstbewusste Frauen mit auffälligen Stimmungsschwankungen. Die Schamgegend ist überempfindlich, daher sexuell leicht
zu erregen:
Platina D30 morgens und abends 1 Gabe.
Wenn um die Zeit vor den Wechseljahren die Frau an Gewicht zunimmt, das Regelblut dunkel und klumpig wird:
Bei reizbaren Frauen:
Ammonium muriaticum D12 morgens und abends 1 Gabe.
Bei niedergeschlagenen, schwach reagierenden Frauen:
Ammonium carbonicum D12 morgens und abends 1 Gabe.
Akne:
Eugenia D10 morgens und abends 1 Gabe.
Neuralgien, rheumatische Schmerzen:
Cimicifuga D12 morgens 1 Gabe bis zu stündlich 1 Gabe.
Schwäche und Reaktionsträgheit:
Ammonium carbonicum morgens und abends 1 Gabe.
Schwäche mit Auftreibung des Leibes:
Cocculus D10 morgens 1 Gabe bis zu stündlich 1 Gabe.
Körperliche Schwäche, aber bei der Regel bessere Initiative:
Stannum D30 morgens 1 Gabe.
Niedergeschlagenheit (depressiv) bei schwacher Blutung, Kopfschmerz, trägen Reaktionen, Reizzustand zwischen den Schenkeln:
Graphites D12 morgens und abends 1 Gabe.
Niedergeschlagenheit (depressiv) vor und bei der Regel:
Sepia D30 morgens 1 Gabe.
Sexuelle Erregung:
Cantharis D30 morgens 1 Gabe, oder
Origanum D10 morgens und abends 1 Gabe, oder
Platina D30 morgens 1 Gabe, oder
Sabina D12 morgens und abends 1 Gabe.
Übelkeit:
Nux vomica morgens 1 Gabe bis zu stündlich 1 Gabe.
Nervosität:
Cimicifuga D12 morgens und abends 1 Gabe.
Reizblase, häufiger Harndrang:
Senecio D10 morgens 1 Gabe bis zu stündlich 1 Gabe.
Das Innere der Scheide bedarf keiner "Intimpflege"; die natürliche Besiedlung mit den Döderlein-Bazillen schützt gesunde Frauen hinreichend vor Fremdkeimen. Auch Deodorantien und gebleichte "Tissues" können störend in das normale Gleichgewicht eingreifen. Oft sind Sitzbäder oder nasse Vorlagen mit verdünntnem Hamamelis- oder Kamillenextrakt nützlich und wohl tuend. Bei eitrigen oder übel riechenden Absonderungen sollte durch ärztliche Untersuchung die Ursache abgeklärt und womöglich abgestellt werden.
Bei dünnflüssigem Fluor, der nicht wund macht:
Senecio D10 bis zu viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Wenn ein dünnflüssiger Fluor wund macht:
Fraxinus D6 bis zu viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Bei schleimig-weiplichem Fluor, der nicht wund macht:
Pulsatilla D6 bis zu viermal täglich vor dem Essen und Schlafen 1 Gabe.
Bei schleimigem Fluor, der sich heiß anfühlt und wund macht (oft bei Pilzbefall):
Borax D10 morgens und abends 1 Gabe.
Bei dickflüssigem Fluor, der nicht wund macht:
Kalium muriaticum D10 morgens und abends 1 Gabe.
Bei dickflüssigem Fluor, der wund macht:
Alumina D12 morgens und abends 1 Gabe.
Wenn anstelle der Regelblutung Fluor auftritt:
Senecio D12 morgens und abends 1 Gabe.
Mit der Menopause, dem Aufhören der Monatsblutungen, treten die Wechseljahre und sodann das Klimakterium ein.
Wie sehr eine Frau sich der Natur und ihrem Schicksal überlassen will, ist ihre eigene persönliche Entscheidung. Es stehen heute hormonelle Substanzen zur Verfügung, die ihr das Alter erheblich erleichtern können. Wegen einer evtl. Thrombosegefahr und über die Hitzewallungen kann unter Herz und Kreislauf nachgelesen werden.
Mit dem Versiegen der eigenen Produktion von Sexualhormonen kann sich auch langsam eine Auflösung der Kalksubstanz in den Knochen einstellen, die Osteoporose. Sie befällt besonders zierliche Frauen, die wenig Sonne und Freiluft abbekommen, sich nicht durch Genuss von Milch oder Käse Calcium zuführen und sich zu wenig Bewegung machen. Hier wirkt vorbeugend recht zuverlässig das Präparat Vermiculite D4 (Staufen-Pharma) zweimal täglich 2 Tabletten.
Bei Hitzewallungen mit Schweißausbruch:
Amylium nitrosum D10 bis zu stündlich 1 Gabe.
Mit oder ohne Schweiße:
Lachesis D12 oder D30, morgens 1 Gabe.
Bei sexueller Erregtheit:
Murex C6 morgens und abends 1 Gabe.
Bei depressiver Verstimmung mit Schweigsamkeit:
Mancinella D30 morgens 1 Gabe.
Bei depressiver Verstimmung, nörgelig und muffig:
Sepia D30 morgens 1 Gabe.