Dieses Buch ist Henri Voisin gewidmet zu seinem 100sten Geburtstag 1996.
Er war im 1. Weltkrieg Offizier in der französischen Luftwaffe. Nach dem Kriege studierte er Medizin und ließ sich in Annecy nieder. In der Zeit des 2. Weltkriegs begann er sich in die Homöopathie einzuarbeiten. Nach der deutschen Besetzung schloss er sich der Resistance an. Er hatte 12 Kinder. In seinem Haus in Annecy hielt er einen jüdischen Flüchtling versteckt, der ihm zum Dank homöopathische Werke aus dem Englischen ins Französische übersetzte.
1955 wurde er beim Besuch des Hahnemann-Gedenkkongresses in Stuttgart, als er seine homöopathischen Bücher anbot, von Dr. Fritz Stockebrand entdeckt. Stockebrand besuchte ihn in seiner Praxis in Annecy und übersetzte und verbreitete seine Werke in Deutschland. Jährlich versammelten sich seine Schüler an wechselnden Orten in Frankreich, wo er Seminare abhielt und mit ihnen diskutierte. 1963 akzeptierte er auch die deutschen Kollegen als seine Schüler und kam 1964 nach Münster zu einem gemeinsamen Kongress.
1978 ist er verstorben. Ich schätze mich glücklich, ihm begegnet zu sein. Die meisten Angaben in diesem Buch verdanke ich seinen Hinweisen.
Dr. med. Theo Raspe