Am akutesten wirkt sich der Mangel an Sauerstoff aus; er lässt sich nur wenige Minuten lang ertragen, bis man erstickt ist.
Durst führt infolge unzureichender Reinigung des Blutes von Schlacken in einigen Tagen zur Harnvergiftung (Uraemie), die anfangs die Hirntätigkeit verwirrt, dann zum Tode führt.
Absoluter Nahrungsmangel lässt sich ziemlich lange ertragen, bevor man verhungert; auch unzureichende Ernährung ruft verschiedene Krankheitszustände hervor. Ebenfalls kann der Mangel an Nahrungsbestandteilen krank machen: Eiweiß, Fett, Kohlehydrate, Minerale, Vitamine, Spurenelemente sind auf die Dauer nicht zu entbehren.
Auch der Mangel an Schlaf ist ein krank machender Faktor, nicht minder die Kontaktarmut und der Bewegungsmangel.
Die Gefahren zu kennen heißt zugleich, sie nach Möglichkeit zu vermeiden; wenn der Mangel erkannt ist und behoben werden kann, ist die Therapie schon klar. Eine gesunde Lebensführung - Diät - sollte so eingehalten werden, dass Mängel gar nicht erst auftreten. Das Wort Diät meint nicht allein, Vorschriften für Essen und Trinken einzuhalten, sondern sein Leben insgesamt so einzurichten, dass es Gesundheit ermöglicht und erhält.